Naturheilpraxis - Tobias Busch - Heilpraktiker - LNB Schmerztherapie

Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Stephen Typaldos

Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) ist eine medizinische Sichtweise, welche die Ursache für körperliche Beschwerden und Funktionseinschränkungen auf eine oder mehrere von sechs typischen Verformungen der menschlichen Faszien zurückführt. Werden diese Fasziendistorsionen korrigiert, können Schmerzen und Bewegungseinschränkungen effektiv, messbar und nachvollziehbar behandelt werden.

Die FDM-Diagnostik basiert auf drei Säulen und führt zu einer eigenständigen FDM-Diagnose. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Interpretation der Schmerzgestik des Patienten ein. Durch eine spezielle Deutung können intuitive Gesten entschlüsselt werden und geben direkte Hinweise auf Faszienverformungen. Eine umfassende Anamnese und Untersuchung ergänzen den FDM-Befund.

Das FDM kann in verschiedenen medizinischen Gebieten angewendet werden. Es erweitert die diagnostischen Möglichkeiten des Arztes oder Therapeuten und ermöglicht die effektive Behandlung von Patienten mit verschiedensten medizinischen Diagnosen.

Aktuell wird der FDM-Ansatz erfolgreich bei Beschwerden am Bewegungsapparat und zur Schmerztherapie angewendet. 

Quelle: European Fascial Distortion Model Association (EFDMA)

Was ist FDM ?

  • Das Fasziendistorsionsmodell = FDM ist eine neue evidenzbasierende Methode zur Schmerzbehandlung.
  • In verschiedenen Studien wurde die Effizienz bereits unter Beweis gestellt.
  • Die Therapie nach dem Fasziendistorsionsmodell ( FDM ) beinhaltet ein breites Spektrum der manuellen Therapieverfahren und der klassischen  Osteopathie.
  • Viele Erkrankungen des Bewegungsapparates, die bislang schlecht zu behandeln waren und sehr langsam heilten, können durch das FDM in der Heilung deutlich beschleunigt werden.
  • Die Diagnose der Patienten wird Aufgrund der  klinischen Erscheinungen,  der sogenannten Körpersprache und  der Anamnese gestellt.

  • Das FDM ist ideal geeignet für Patienten zur Rehabilitation nach Sport und Unfallverletzungen!

 

Die Resultate der Behandlung sind:

  • objektivierbar
  • in der Regel sofort vorhanden

 

Anwendungsbeispiele sind vor allem Schmerzen am Bewegungsapparat wie:

  • Schulterschmerzen ( Impingementsyndrom, Frozen sholder, PHS, Rotatorenmanschettenruptur, Arthose und vieles mehr)

  • Ellenbogen- und Handgelenkschmerzen ( Tennis-/Golferellenbogen, Carpaltunnelsyndrom, und andere)

  • Rückenschmerzen ( Bandscheibenvorfall, Hexenschuss, Iischialgie, Arthrose der Wirbelgelenke, u.v.m.)

  • Hüftenschmerzen (Arthrose, ISG- Blockade, Ansatztendinitis, Prisiformissyndrom, u.v.m.)

  • Knieschmerzen (Patellaspitzensyndrom, Verdrehungen aller Art, Bänderrisse, u.v.m.)

  • Fußschmerzen (Sprunggelenksdistorsion, Fersensporn, Morton-Neuralgie,Bänderrisse)

  • Sportverletzungen verschiedenster Art

  •  akute Schmerzzustände können oft deutlich schneller verbessert werden als durch andere Maßnahmen